Hersteller Informationen


Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)


Schüzten Sie sich mit Endpoint Security von Check Point

Es gab zum 01. September eine Änderung des

Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)

Anbei nur ein kleiner Auszug daraus ! 

Auszug

 

§ 42a Informationspflicht bei unrechtmäßiger Kenntniserlangung von Daten

 

Stellt eine nicht öffentliche Stelle im Sinne des § 2 Absatz 4 oder eine öffentliche

Stelle nach § 27 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 fest, dass bei ihr gespeicherte

1. besondere Arten personenbezogener Daten (§ 3 Absatz 9)

2. personenbezogene Daten, die einem Berufsgeheimnis unterliegen

3. personenbezogene Daten, die sich auf strafbare Handlungen oder Ordnungs-

widrigkeiten oder den Verdacht strafbarer Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten

beziehen oder

4. personenbezogene Daten zur Bank- und Kreditkartenkonten unrechtmäßig

übermittelt oder auf sonstige Weise Dritten unrechtmäßig zur Kenntnis gelangt

sind und drohen schwerwiegende Beeinträchtigungen für die Rechte oder schutz-

würdigen Interessen der Betroffenen, hat sie dies nach den Sätzen 2 bis 5 unver-

züglich der zuständigen Aufsichtsbehörde sowie den Betroffenen mitzuteilen.

 

Die Benachrichtigung des Betroffenen muss unverzüglich erfolgen, sobald angemessene

Maßnahmen zur Sicherung der Daten ergriffen worden oder nicht unverzüglich erfolgt sind

und die Strafverfolgung nicht mehr gefährdet wird.

Die Benachrichtigung der Betroffenen muss eine Darlegung der Art der unrechtmäßigen

Kenntniserlangung und Empfehlung für Maßnahmen zur Minderung möglicher nachteiliger

Folgen enthalten.

Die Benachrichtigung der zuständigen Aufsichtsbehörde muss zusätzlich eine Darlegung

möglicher nachteiliger Folgen der unrechtmäßigen Kenntniserlangung und der von der Stelle

daraufhin ergriffenen Maßnahmen enthalten.

 

Soweit die Benachrichtigung der Betroffenen einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern

würde, insbesondere aufgrund der Vielzahl der betroffenen Fälle, tritt an ihre Stelle die

Information der Öffentlichkeit durch Anzeigen, die mindestens eine halbe Seite umfassen, in

mindestens zwei bundesweit erscheinenden Tageszeitungen oder durch eine andere, in

ihrer Wirksamkeit hinsichtlich der Information der Betroffenen gleich geeignete Maßnahme.

 

Eine Benachrichtigung, die der Benachrichtigungspflichtige erteilt hat, darf in einem Straf-

verfahren oder in einem Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen ihn

oder einen in § 52 Absatz 1 der Strafprozessordnung bezeichneten Angehörigen des

Benachrichtigungspflichtigen nur mit Zustimmung des Benachrichtigungspflichtigen ver-

wendet werden.

Wie sie sich schützen können? Wir haben die Lösung dafür Lesen sie mehr unter folgendem Link.

Contact

Daniela Oestmann

Business Development Manager

0049 (0) 89 371564 232

daniela.oestmann@westconsecurity.de